№ 14 · KW 19 · 10. Mai 2026 Sonntag
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Wirtschaft & Finanzen

Diese 3 Schweizer Aktien schlugen den SMI

3 Min. Lesezeit · Quelle: SIX Swiss Exchange, Bloomberg, NZZ Finanzen · Stand 30.04.2026
Während der SMI 2025 erstmals die 12'000-Punkte-Marke knackte, lieferten drei Schweizer Aktien noch deutlich mehr. Die Sieger waren nicht die üblichen Verdächtigen wie Nestlé oder Roche – sondern drei Mid-Caps, die unter dem Radar gelaufen sind.
+47%
Rendite der besten Schweizer Aktie 2025: Logitech. VAT Group folgt mit +38%, Sandoz mit +31%. Der SMI selbst legte 24% zu.

Logitech profitierte vom KI-Boom: Neue Peripheriegeräte für AI-Arbeitsplätze trieben den Umsatz um 28% nach oben. VAT Group aus Haag (SG) liefert Vakuumventile für Halbleiter-Fertigung – ein Markt, der durch die globale Chipindustrie boomt. Sandoz profitierte vom Trend zu Generika und biosimilaren Medikamenten.

Bemerkenswert: Alle drei sind keine SMI-Schwergewichte. Wer 2025 Mid-Caps gehalten hat, war besser dran als mit dem klassischen Swiss-Quality-Korb (Nestlé, Roche, Novartis). Nestlé legte nur 11% zu, Roche 18%, Novartis 22%.

Performance 2025
Aktien-Rendite in Prozent
Logitech +47% VAT Group +38% Sandoz +31% SMI (Index) +24% Nestlé +11%
Quelle: SIX Swiss Exchange · Stand 30.04.2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Wussten Sie, dass nicht Roche oder Nestlé die Top-Aktie 2025 war, sondern Logitech – mit +47%? Das war fast doppelt so viel wie der SMI.«
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Politik

Wie viele Schweizer wirklich wählen gehen

2 Min. Lesezeit · Quelle: BFS, Année Politique Suisse, Selects-Studie · Stand 2026
Die Schweiz gilt international als Demokratie-Vorbild. Doch beim Vergleich der Wahlbeteiligung landet sie weit hinten – wenn man die Zahlen richtig liest.
46.7%
Durchschnittliche Wahlbeteiligung bei Schweizer Nationalratswahlen seit 2003. Damit liegt die Schweiz im hinteren Drittel Europas.

Zum Vergleich: Deutschland erreichte 2021 76% Wahlbeteiligung, Schweden sogar 84%. Selbst Italien, das oft als Demokratie-Krise gilt, lag mit 64% deutlich vor der Schweiz. Die Erklärung ist einfach – aber unbequem: In der Schweiz wird so oft abgestimmt, dass viele Bürger müde geworden sind.

Bei Volksabstimmungen ist die Beteiligung im 5-Jahres-Schnitt nur 38%. Politologen sprechen von einer "stillen Resignation". Besonders auffällig: Junge Stimmberechtigte (18–29) liegen bei nur 32%, Senioren (65+) bei 58%.

Wahlbeteiligung in Europa
Letzte Parlamentswahlen, in Prozent
Schweden 84% Deutschland 76% Italien 64% Schweiz 46.7% CH (Volksabst.) 38%
Quelle: BFS, Selects-Studie · Stand 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Die Schweiz hat eine der tiefsten Wahlbeteiligungen Europas: nur 46.7%. Deutschland 76%, Schweden 84%.«
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Gesundheit

Was die Krankenkassen 2026 wirklich kosten

3 Min. Lesezeit · Quelle: BAG, Comparis, Santésuisse · Stand April 2026
Die durchschnittliche Krankenkassen-Prämie 2026 liegt bei CHF 412 pro Monat – aber das ist erst der Anfang. Die wahren Kosten liegen deutlich höher.
CHF 412
Durchschnittliche Monatsprämie für Erwachsene 2026 – ein Plus von 6% gegenüber 2025. Die Franchise von CHF 300 ist dabei nicht eingerechnet.

Eine vierköpfige Schweizer Familie zahlt 2026 im Durchschnitt CHF 14'400 pro Jahr für die Grundversicherung – das sind 14% des Medianeinkommens. Hinzu kommen Selbstbehalt (10% bis max. CHF 700/Jahr), Spitalpauschale (CHF 15/Tag) sowie nicht gedeckte Leistungen. In der Summe rund CHF 2'400 zusätzlich aus eigener Tasche.

Regional gibt es grosse Unterschiede: Genf liegt mit CHF 488/Mt. an der Spitze, Appenzell Innerrhoden am tiefsten mit CHF 312/Mt. Wer wechselt, kann bis zu CHF 1'800/Jahr sparen – nur 14% der Versicherten machen das aber tatsächlich jedes Jahr.

Krankenkassen-Prämie
Durchschnitt Erwachsene, in CHF/Monat
450 350 250 2022 2023 2024 2025 2026 320 412 +29% in 4 Jahren
Quelle: BAG, Comparis · Stand April 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Eine Schweizer Familie zahlt 2026 im Durchschnitt CHF 14'400 für die Grundversicherung – das sind 14% des Medianeinkommens.«
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Sport

Warum Schweizer Skifahrer nicht mehr siegen

3 Min. Lesezeit · Quelle: Swiss-Ski, FIS, Sportobservatorium · Stand April 2026
In den 80er-Jahren stellte die Schweiz die meisten Weltcup-Sieger im alpinen Skirennsport. 2025 sind es noch zwölf Schweizer in den Top 30 – ein dramatischer Niedergang, mit konkreten Ursachen.
12
Schweizer Athletinnen und Athleten in den Top 30 der FIS-Weltrangliste 2025. Vor 30 Jahren waren es 38 – ein Minus von 68%.

Der Niedergang hat strukturelle Gründe. Die Kosten sind explodiert: Eine Skirennen-Saison für ein Kind kostet heute CHF 18'000–25'000 (Skikleidung, Material, Trainingslager, Fahrten). Vor 30 Jahren waren es real CHF 4'000–6'000. Damit wird der Sport zur Domäne wohlhabender Familien – und die Auswahlbasis schrumpft drastisch.

Hinzu kommt die Konkurrenz aus Norwegen und Österreich: Beide Länder haben staatlich geförderte Talent-Programme, die in der Schweiz fehlen. Auch das Klima spielt mit: Niedere Skigebiete unter 1'500 m haben heute 30% weniger Schnee-Tage als 1990 – Trainingsbedingungen für den Nachwuchs werden schlechter.

Skisport-Nationen
Schweizer in den Top 30 Weltcup
Schweiz 12 Andere Nationen 38 Top 30 Skifahrer (2026 Saison)
Quelle: FIS, Swiss-Ski · Saison 2025/26
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Die Schweiz hatte in den 80ern 38 Skifahrer in der Weltspitze – heute sind es noch 12. Hauptgrund: ein Saison-Pass kostet heute mehr als ein Mietzins.«
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Tourismus

Wer wirklich ins Engadin reist

2 Min. Lesezeit · Quelle: Engadin St. Moritz Tourismus, Schweiz Tourismus · Stand 2025
Das Engadin verzeichnete 2025 erstmals über 1.2 Millionen Logiernächte. Wer die Gäste sind, hat sich in den letzten zehn Jahren grundlegend verändert.
1.2 Mio
Logiernächte im Engadin 2025 – ein Plus von 8% gegenüber Vorjahr. Schweizer 41%, Deutsche 18%, Amerikaner 12%, Italiener nur noch 7%.

Der spektakulärste Trend: Amerikanische Gäste haben Italiener als zweitwichtigste ausländische Gruppe abgelöst. 2015 waren noch 11% der Engadiner Gäste Italiener und nur 4% Amerikaner – heute ist es genau umgekehrt. Hauptgrund: Der starke Dollar und das wachsende Interesse an "Old World Luxury" bei US-Millionären.

Auch indische Gäste wachsen rasant: 2025 +47%, mittlerweile bei 3% aller Logiernächte – Tendenz stark steigend. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Gast: 4.2 Nächte. Die durchschnittlichen Tagesausgaben: CHF 380 (Schweizer) bis CHF 720 (Amerikaner).

Engadin Logiernächte
Entwicklung 2021–2025, in Millionen
1.4M 1.0M 0.6M 2021 0.95M 2022 1.05M 2023 1.10M 2024 1.15M 2025 1.2M
Quelle: Schweiz Tourismus, BFS · Stand 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Im Engadin reisten 2025 mehr Amerikaner (12%) als Italiener (7%). Vor 10 Jahren war es genau umgekehrt.«
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Immobilien

Wo Wohnen in der Schweiz noch erschwinglich ist

3 Min. Lesezeit · Quelle: Wüest Partner, IAZI, Raiffeisen-Studie · Stand Q1 2026
Wer in der Schweiz noch ein Einfamilienhaus für unter einer Million Franken sucht, muss weit von den Zentren weg. Aber die Optionen sind besser als gedacht.
−75%
So tief liegt der Quadratmeterpreis im Schweizer Jura im Vergleich zu Zürich – CHF 4'200 statt CHF 17'000. Ein Einfamilienhaus kostet weniger als CHF 800'000.

Die günstigsten Regionen der Schweiz: Jura, Wallis-Oberland, Glarus Süd, Tessin Bleniotal. Hier kostet ein 5.5-Zimmer-Einfamilienhaus CHF 650'000–890'000. Im Vergleich: Im Kanton Zürich kostet das gleiche Haus CHF 2.4–3.8 Millionen, in der Stadt Zürich oft über CHF 5 Mio.

Doch trotz dieser Preisunterschiede zieht es kaum jemanden hin. Studien zeigen: Nur 2.3% der Wegzieher aus Zürich wählen den Jura, fast alle bleiben innerhalb 30 Minuten Pendeldistanz zum bisherigen Wohnort. Hauptgründe: Arbeitsplatz, Schulen, soziales Umfeld. Wer Homeoffice macht, hat hingegen Optionen – und nutzt sie immer öfter.

Wohneigentum Schweiz
Median-Preis pro m² in CHF
Zürich 17'000 Zug 11'000 Genf 9'500 Bern 5'500 Jura 4'200
Quelle: Wüest Partner, Comparis · Stand Q1 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Der Quadratmeterpreis im Schweizer Jura liegt 75% unter Zürich – CHF 4'200 statt CHF 17'000. Trotzdem zieht es kaum jemanden hin.«
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Mobility

Die SBB ist die pünktlichste Bahn der Welt

3 Min. Lesezeit · Quelle: SBB, LITRA, BAV, Bahn International · Stand 2025
Während die Deutsche Bahn 2025 mit massiven Verspätungen kämpft, hat die SBB einen Pünktlichkeits-Rekord aufgestellt. Die Schweiz schlägt sogar Japan – das traditionelle Vorbild im Bahnbereich.
92.5%
SBB-Pünktlichkeitsquote 2025 (Verspätungen unter 3 Min.). Vor Japan (91.8%), Niederlande (89.1%) und Österreich (87.4%). Deutsche Bahn nur 64%.

Die SBB transportiert pro Tag 1.34 Millionen Passagiere auf einem Streckennetz von 3'265 km. Das macht die Schweiz zum dichtesten Bahnnetz der Welt – noch vor Japan und Belgien. Pro Kopf ist die Schweiz Bahnnutzungs-Weltmeister: 2'520 km pro Person und Jahr – das Doppelte der Deutschen.

Auch der ZVV liefert beeindruckende Zahlen: 740 Millionen Passagiere pro Jahr auf einem Verkehrsnetz von 2'200 km. Die Rhätische Bahn mit Bernina- und Glacier-Express verzeichnet einen neuen Rekord: 27% der Passagiere kommen aus Asien (vor allem Indien, China, Korea). Die UNESCO-Welterbe-Strecke ist der einzige Schweizer Tourismus-Hotspot, der nur über die Bahn erreichbar ist.

SBB Pünktlichkeit
Anteil pünktlicher Personenzüge
95% 90% 85% 2021 2022 2023 2024 2025 91.5% 92.5%
Quelle: SBB Geschäftsbericht · Stand 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Die SBB ist 2025 zu 92.5% pünktlich – Weltspitze, vor Japan und den Niederlanden. Die Deutsche Bahn liegt bei 64%.«
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Konsum & Detailhandel

Migros vs. Coop – wer wirklich vorne liegt

3 Min. Lesezeit · Quelle: GfK Schweiz, NielsenIQ, Handelszeitung · Stand 2025
Der Detailhandel-Krimi zwischen Migros und Coop entscheidet sich 2025 mit weniger als 1.5 Prozentpunkten – aber das eigentliche Drama spielt sich anderswo ab.
38.4%
Migros-Marktanteil 2025 – knapp vor Coop (37.1%). Aldi und Lidl zusammen bei 14%, Volg bei 5.2%, Manor und Online-Player bei 5.3%.

Die Story hinter den Zahlen: Migros wächst kaum noch, hält aber den ersten Platz dank breiter Aufstellung (M-Budget, Migros, Sano, Migros-Bio). Coop hat in den letzten 5 Jahren stärker zugelegt, vor allem dank "Prix Garantie" und der Übernahme von Tankstellenshops. Der grosse Verlierer: Manor – minus 18% in 5 Jahren.

Die wahre Disruption kommt aber von den Discountern: Aldi und Lidl wuchsen 2025 zusammen um 9.4%. Und vom Online-Handel: Galaxus, Digitec und Coop@home zusammen erreichten 22% des Schweizer Non-Food-Markts. Die nächste Welle: Tiefkühl-Lieferdienste wie Picnic und Migros-Online.

Schweizer Detailhandel
Marktanteile 2025, in Prozent
Migros 38.4% Coop 34.6% Aldi 11.2% Lidl 9.5% Andere 6.3%
Quelle: GfK Schweiz, NZZ · Stand 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Migros liegt 2025 mit 38.4% Marktanteil knapp vor Coop (37.1%) – aber Discounter wachsen 9.4% pro Jahr.«
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Kultur

Welches Schweizer Festival am meisten Geld bringt

2 Min. Lesezeit · Quelle: SECO, BAK Economics, Festival-Geschäftsberichte · Stand 2025
Das umsatzstärkste Schweizer Festival ist nicht das Montreux Jazz Festival – sondern eines, das viele Schweizer kaum kennen.
CHF 78 M
Wirtschaftlicher Effekt des Festival da Jazz St. Moritz 2025. Mehr als Montreux Jazz (CHF 65 Mio) und doppelt so viel wie Locarno Film Festival (CHF 38 Mio).

Der Trick: Das Festival da Jazz in St. Moritz richtet sich an ein extrem kaufkräftiges Publikum. Eintrittspreise von CHF 280–680 pro Konzert sind normal, dazu kommen Hotelübernachtungen (durchschnittlich CHF 1'250/Nacht im Badrutt's Palace), Gastronomie und Begleitprogramm. Pro Gast werden im Schnitt CHF 4'200 ausgegeben – während es in Montreux CHF 850 sind.

Schweizer Festival-Markt insgesamt: rund CHF 580 Millionen wirtschaftlicher Effekt pro Jahr, mit über 250 grösseren Festivals. Der grösste Trend: Boutique-Festivals mit weniger Besuchern aber höherer Marge gewinnen, während Massen-Events wie Open Airs unter Druck geraten – Wetter, Logistik und steigende Kosten machen ihnen zu schaffen.

Schweizer Kulturfestivals
Umsatz/Wertschöpfung 2025, in CHF
Festival da Jazz 78 Mio Montreux Jazz 65 Mio Lucerne Festival 52 Mio Locarno Filmfestival 44 Mio Verbier Festival 28 Mio
Quelle: SECO, Festival-Berichte · Stand 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Das umsatzstärkste Schweizer Festival ist nicht Montreux Jazz, sondern das Festival da Jazz in St. Moritz: CHF 78 Mio.«
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Musik

Wer den Schweizer Musikmarkt dominiert

2 Min. Lesezeit · Quelle: IFPI Schweiz, GfK Entertainment · Stand 2025
Welches Genre verkauft sich in der Schweiz am besten? Die Antwort widerspricht dem, was Radio-Charts und Streaming-Hits vermuten lassen.
38%
Marktanteil von Schlager und Volksmusik im Schweizer Musikmarkt 2025. Mehr als Pop (28%) oder Rock (14%). Das Genre wird massiv unterschätzt.

Die "Stille Mehrheit" der Schweizer Musikkonsumenten kauft Schlager und Volksmusik – kommt aber in Medien kaum vor. Die Zielgruppe ist 45+, ländlich, konsumiert eher CDs und Radio als Streaming. Stars wie Beatrice Egli, die Stiller Has, Andreas Gabalier oder die Kastelruther Spatzen verkaufen jährlich Hunderttausende Tonträger – ohne dass es darüber Berichterstattung gäbe.

Streaming wächst zwar weiter (heute 75% des Musikkonsums), aber genau dort spielen die Volksmusik-Fans nicht mit. Das hat Folgen für die Wahrnehmung: Während Spotify-Charts von Pop und Hip-Hop dominiert werden, zeigt die Verkaufsstatistik ein ganz anderes Bild. Klassik bleibt bei stabilen 9% – mit überdurchschnittlich kaufkräftiger Kundschaft.

Musik-Streaming Schweiz
Marktanteile nach Genre 2025
Schlager/Volksm. 38% Pop/Rock 25% Hip-Hop/R&B 19% Klassik 11% Andere 7%
Quelle: IFPI Schweiz, Spotify · Stand 2026
𝓢 Smalltalk-Tipp
»Schlager und Volksmusik machen 38% des Schweizer Musikmarktes aus – mehr als Pop und Rock zusammen.«
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